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Texas Highway
Texas Highway
Dallas Skyline
Dallas Skyline
Tonstudio
Tonstudio
ProTools Studio - Steve
ProTools Studio - Steve
Großes Studio - Ich und Steve
Großes Studio - Ich und Steve
Großes Studio - Janice und Ich
Großes Studio - Janice und Ich
Allen - Villenviertel außerhalb von Dallas
Allen - Villenviertel außerhalb von Dallas

Dallas - Texas - USA

Nachdem wir wieder auf dem Highway 121 waren ging‘s weiter in Richtung Dallas. Nach ca. vier Stunden sah ich endlich die Skyline von Dallas. Sehr imposant. Der erste Eindruck war, dass eine Menge Platz vorhanden ist, also als Stadt wirkte Dallas überhaupt nicht beengend wie z.B: Wien oder andere Städte.

Da wir auf der Suche nach einem Studio waren und keiner genau wusste wo es lag, hatten wir uns in eine ziemlich schöne Wohngegend mit Einfamilienhäusern kurz vor Downtown verfahren. Mir hat das so gut gefallen, dass ich dort sofort bleiben wollte.

Dank Google-Maps und des Highways 121 fanden wir aber wieder schnell raus und fanden den Studiokomplex.

Das Studio namens „Luminous Sound“ gegründet von Paul Loomis ist eines der besten Tonstudios in den USA. Dort hatten unter anderem Destinys Child und später Beyonce Knowles deren Album aufgenommen. Das Gebäude selbst glich einem Hochsicherheitsgebäude. Ohne Autorisierung kommt man nicht mal in den Empfangsbereich oder aufs WC.

Die Studioräume selbst waren vom Feinsten. Beste Tontechnik, eine tolle Atmosphäre und ein großartiger Sound.

Janice und ich sind Songwriter und nahmen einen Demosong im ProTools - Studio B auf.

Unglücklicherweise sagte kurzfristig eine Sängerin direkt aus Dallas ab! Da unsere Zeit sehr begrenzt und die Studiomiete sehr teuer war, war das natürlich eine kleine Katastrophe.

Zu unserem Glück war schon Geno (unser Rapper) da und konnte seine Freundin davon überzeugen, dass Sie mal eben ins Studio kommt um ein paar Vocals aufzunehmen. Damit waren wir gerettet.

Von da an war alles ein wenig wie Zauber. Geno war ein genialer Rapper und Carmen (die Sängerin) war einfach brillant.

Steve, unser Soundengineer, war mindestens so talentiert wie unsere Musiker, er hatte unter anderem für REM und BBC sowie an einigen Film-Projekten und Liveshows im amerikanischen Fernsehen gearbeitet.

Insgesamt waren sieben Leute an diesem Projekt beteiligt und das Ergebnis war mehr als verblüffend, da etwas völlig anderes herausgekommen war, als ursprünglich gedacht, aber im positiven Sinne.

Spät in der Nacht fuhren wir nach Allen, da Janice’s Schwester uns für eine Übernachtung eingeladen hatte und passierten dabei den „President-George-Bush-Turnaround“!

Endlich in Allen angekommen, war ich echt von diesem Anblick erschlagen, da wir in einer Villa übernachten sollten, was natürlich sehr angenehm war.

Diese Villa hatte tatsächlich einen Fitnessraum vom Feinsten sowie einen kleinen Kinosaal! Das war echt der Hammer! Jedes Gästezimmer hatte sein eigenes Bad.

Tja es lässt sich schon gut leben, wenn man bei Texas Instruments arbeitet. Ich schlief jedenfalls gut im Kingsize-Bett.

Dallas Downtown
Dallas Downtown
Tower
Tower
Wolkenkratzer
Wolkenkratzer
Lagerhaus aus dem J. F. Kennedy erschossen wurde
Lagerhaus aus dem J. F. Kennedy erschossen wurde
JFK Denkmal
JFK Denkmal
President George Bush Turnaround
President George Bush Turnaround
Polizeieinsatz am Highway
Polizeieinsatz am Highway
Rodeostadion
Rodeostadion
Exxon Headquater
Exxon Headquater

Der nächste Tag in Dallas...

Am nächsten Morgen fiel leider meine Produktionspartnerin Janice aus, da Sie über Nacht starke Schmerzen im Nacken bekam. Leider war sie nicht mehr fähig mit uns gemeinsam das Projekt abzuschließen und musste in ein Krankenhaus.

Also musste ich alleine ins Studio um den Mix mit Steve abzuschließen. Ich konnte eine Menge neue Tricks vom Soundengineer lernen und muss echt sagen, dass er eine großartige Arbeit leistete.

Die Studioboxen waren meiner Meinung nach ausgezeichnet aber Steve schwor auf seine billigen Lautsprecher im Auto. Das hieß, wir mussten mehrmals (nach minimalen Änderungen) den Mix auf CD’s brennen und damit ins Auto… Hin und her – raus und rein… Am Ende war mir schon schwindelig.

Janice lies es sich nicht nehmen um aus dem Krankenhaus „auszubrechen“ um kurz den Song zu hören und Gott sein Dank hat er ihr gefallen! 

Steve bot mir an mich ein bisschen in Dallas rumzufahren und um mich anschließend in das Hotel am Airport unterzubringen. Somit verabschiedete ich mich von Janice und Igor und bedankte mich für die tolle Zeit die ich mit Ihnen verbracht hatte.

Der erste Sturm braute sich über Dallas zusammen und mehrfach wurden Sturmwarnungen in den Medien ausgegeben. Aber das bringt einen Texaner nicht aus der Fassung, obwohl es uns fast umgehauen hat.

Steve und ich begaben uns nach Downtown wo er mir sein Büro zeigte und ein paar Highlights der Stadt. Wir waren in einem Entertainment-Center namens Bluehouse wo man essen kann und anschließend im Keller ein Konzert besuchen kann. Glücklicherweise war gerade ein Soundcheck einer bekannten Band dessen Name ich leider vergessen hatte.

Da ich Lust auf ein echtes texanisches Steak hatte, besuchten wir einen Spitzenkoch – laut Steve.

Es war ja auch sehr gut, nur die Soße passte einfach nicht dazu. Für €27,- war es auch nicht gerade billig. Ich lernte auch noch einen seiner Freunde kennen, der gerade dabei war sich zu verabschieden, da er nach Collorado auswanderte!

Am Abend war Downtown schon wirklich wunderschön, mit den letzten Sonnenstrahlen und den Weihnachtsbeleuchtungen. „Zufällig“ passierten wir auch den Platz wo John F. Kennedy erschossen wurde. Man sah sein Denkmal und das berühmte Lagerhaus, aus dem er angeblich erschossen worden ist. Eine Menge Leute waren dort und irgendwie war die Stimmung sehr nachdenklich und traurig.

Es ging weiter in Richtung Hotel und auf dem Weg dorthin sah ich einige sehr bekannte Firmengebäude wie z.B: NEC, Intel, West-in, KPMG, oder das Rodeo Stadion wo die Cowboys gute Shows liefern.

Am interessantesten war sicher das Exxon Gebäude, das den Hauptsitz in Texas hat und dort werden tatsächlich die Spritpreise gemacht.

Leider war der Tag viel zu schnell vorüber und kam im Hawthorn Hotel an. Das Hotel ist ganz ordentlich gewesen, aber es gab keine Bars und Restaurants auf dem gesamten Gelände, was ein bisschen fad war. Somit verbrachte ich meine Zeit mit dem amerikanischen TV-Programm und ärgerte mich über das laute Zimmer. Am nächsten Morgen wusste ich, was diese komischen Geräusche verursachte: Kakerlaken! Die sind eindeutig größer als in Europa, nämlich mindestens zehn Zentimeter. Ekelhaft!

Dallas Fort Worth von oben
Dallas Fort Worth von oben
New York bei Nacht
New York bei Nacht

Abreise

Um neun Uhr fuhr ich mit dem Shuttleservice auf den Flughafen. Da mein Flug erst um 14:40 ging hatte ich noch ein bisschen Zeit um ein gutes Frühstück zu genießen und zu shoppen. Cool fand ich die Automaten wo man sich Handys oder iPods rausdrücken konnte.

Ich empfehle dringend eigene Kopfhörer für Langstreckenflüge mitzunehmen, da die an Bord einfach Schrott sind. Noch besser wäre ein iPod, da die Musik im Flugzeug schnell fad wird.

Ich beobachtete tatsächlich echte Cowboys mit Jeans, Hemd, Cowboyboots, Bärten und Cowboyhüten (für die es eigene Koffer gab). Echt lustig war, wie ich später erfuhr, dass diese „Cowboys“ aus Deutschland stammten.

Beim einchecken wurde der grüne Zettel im Reisepass benötigt. Damit man bei der nächsten Amerikareise keine Probleme bekommt, sollte man diesen Zettel hier abgeben. Nach ein paar aggressiven Drogenhunden konnten wir endlich passieren. Leider sah ich, so nebenbei, zwei Verhaftungen, die alles andere alles lustig abliefen.

Mit der Flugroute hatte ich Glück da wir über einige bekannte Städte bei Nacht flogen.

Am spannendsten war sicher Washington (riesig) und natürlich New York! Das war ein toller Moment: Die Aussicht - Frank Sinatra im Hintergrund… Gänsehautfaktor!

In Frankfurt angekommen war ich hundemüde und musste über eine Stunde auf meinen Koffer warten, weil die Jungs eine Kaffeepause machten!!! Das ist besonders unangenehm, wenn man einen Anschlussflug hat! Also irgendwie werde ich mit dem Flughafen in Frankfurt nicht warm.

Der Kurzstreckenflug von Frankfurt nach Wien mit Flyniki war echt deprimierend: Der Service war schlecht, ein Frühstück kostete €12,- und das krampfhafte lächeln der Damen war auch nicht erfrischend. Da lobe ich mir die American Airlines.

Um 11 Uhr bin ich nach einer kleinen Ewigkeit in Wien Schwechat angekommen.

 

Leider ist eine Woche viel zu kurz um viele Eindrücke aus Amerika mit nach Hause zu nehmen, aber ich hoffe, dass ich euch trotzdem ein bisschen unterhalten konnte. Das nächste Mal nehme ich mir auf alle Fälle mehr Zeit!

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