Albanien Reisebericht
Die repräsentativen dreistöckigen turmförmigen Häuser mit zwei vorspringenden Flügeln fallen sofort auf. Wir finden schmale, steile Gassen mit kleinen Geschäften, malerische, zum Teil verfallene Häuser, die sich die Hänge hinauf ziehen bis dicht unter die Festungsmauern. Oftmals stützen Holzstreben weit überkragende Dächer.
Wir sind – 31 km auf bester Asphaltstraße von der südlichen griechisch/albanischen Grenzstation Kakavi kommend – in Gjiorokaster angekommen und parken die Autos auf dem zentralen Platz, um das Provinzstädtchen – sozusagen ein einziges Museum – zu Fuß zu erkunden. Dabei ist der Blick von der Festung (mit einem kaum lohnenden Militärmuseum) über die Stadt, das Tal des Drino und die Bergketten zu beiden Seiten ganz besonders schön.
Wir fahren ein Stück zurück um dann auf einer (schlechten) Straße nach rechts in Richtung Osten das Gjioro-Gebirge zu überqueren mit herrlichen Ausblicken, auch auf das unter uns liegende „blaue Auge“, einen von mehreren kleinen aber ganz klaren und kalten Seen dieser Region.
Besonders gut erhalten die von vier Toren unterbrochene hohen Schutzmauer der Kirche von Garde.




