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Venedig Karte
Venedig Karte

Kurzurlaub in Venedig

Die Fahrt mit dem Zug nach Venedig war o.k. da wir nur zu dritt in einem 6-ser Abteil waren, und ab Villach sowieso nur mehr zu zweit.

Das Zimmer in Venedig haben wir gleich gefunden – Hotel Villa Rosa (€108.- für beide inkl. Frühstück) - ist für ein 1* Hotel gar nicht mal schlecht.

Am Abend haben wir in einem Irish Pub mit Rastaman - Bedienung noch zwei Grappa getrunken. Nettes Detail am Rande – in diesem Irish Pub werden Geldscheine aus aller Welt (signiert und unsigniert) gesammelt.

Irgendwo in Venedig
Irgendwo in Venedig
Rialtobrücke
Rialtobrücke
San Marco - Markusplatz
San Marco - Markusplatz
Costa Serena - Kanale Grande
Costa Serena - Kanale Grande
Costa Serena - Breitseite
Costa Serena - Breitseite

Los geht's

Die Nacht: Kurz, kalt und laut, aber ansonsten für ein 1* Hotel ganz gut.

In der Früh: Um halb acht Uhr sind wir losmarschiert Richtung Markusplatz.

Von unserem Hotel bis zum Markusplatz haben wir alles in allem 30 min benötigt. Ist gar nicht so weit wenn man bedenkt dass man einmal durch ganz Venedig muss. Auf unserem Weg haben wir auch die Rialtobrücke überquert.

Gefrühstückt haben wir dann in „unserem“ Cafe, welches wir schon vom letzten Venedigurlaub kennen. Dieses Cafe liegt zirka zwei Fußminuten hinter dem Markusplatz und ist ein echter Geheimtipp. Man sieht in Venedig sehr viele Cafes und Lokale aber dieses ist ausgesprochen sauber und günstig.

Wir wollten an diesem Vormittag natürlich auch noch eine wenig Kultur unterbekommen, also hieß es gleich nach dem Frühstück nichts wie auf zum Markusplatz.

Der Markusplatz ist so gegen 8:30Uhr noch richtig leer.

Wir wollten uns gerade für eine Besichtigung des Dogenpalastes anstellen als wir plötzlich etwas entdeckten …

… unser Schiff mit dem wir in wenigen Stunden auf unsere eigentliche Reise aufbrechen sollten war gerade dabei in den Hafen von Venedig einzulaufen.

Das erzeugte Gänsehaut pur!

Man kann sich gar nicht vorstellen welche Ausmaße ein solches Schiff hat. Es ist einfach überwältigend überhaupt wenn man noch nie ein Kreuzfahrtschiff aus der Nähe gesehen hat.

Als die Costa nicht mehr zu sehen war haben wir uns dann doch noch den Dogenpalast angesehen.

Die Eintrittspreise sind dort aber auch nicht gerade günstig (2 x €13.-)

Dafür wird man dann von innen für einiges entschädigt. Man sieht unter anderem den größten Prunksaal der Welt (53m x 25m – das sind sage und schreibe 1325m²)

Dann hieß es zu Fuß zurück zum Hotel das Gebäck holen und weiter zum Piazzale Roma. Bis wir dann den richtigen Shuttlebus gefunden haben der uns gratis zum Einschiffen bringt hat auch einige Zeit gedauert. War nämlich nirgends angeschrieben und der Platz ist auch nicht gerade klein.

Wartehalle
Wartehalle
Einschiffung
Einschiffung

Costa Serena - Einschiffung

Das Einschiffen war auch ein Akt für sich – rein in den Terminal, raus aus dem Terminal, in den ersten Stock und wieder runter – bis sich ein Mitreisender mit uns erbarmte und uns gesagt hat wo wir unser Gebäck aufgeben müssen. Vor dem Terminal steht ein großes weißes Zelt, dass nur offensichtlich als Gebäckabgabe gekennzeichnet ist wenn man mit dem eigenen Auto anreist (andere Zufahrt!!!). Als wir dann endlich unser Gebäck aufgegeben hatten mussten wir im ersten Stock des Terminals eine Nummer holen. Wir waren um 12:00 Uhr fertig und unsere Nr. 9 wurde erst um 14:00 Uhr aufgerufen. Also hieß es warten.

Als wir dann endlich auf dem Schiff waren hatte ein guter Geist unser ganzes Gebäck schon direkt in unser Zimmer gebracht. Dort lagen dann auch schon unsere Bordkreditkarten, der Zimmerschlüssel und dass wir für die gesamte Reise beim Abendessen Tisch 316 im Restaurant Ceres um 19:00 zugeteilt bekommen hatten, dass hat uns einerseits sehr gefreut (die 2. Sitzung wäre erst um 21:30 Uhr gewesen) und andererseits war es auch eine bisschen blöd, was wir aber erst später merken sollten (meistens wurde um 17:30 oder 18:00 aus den Häfen ausgelaufen, was manchmal bis zum Abendessen ganz schön stressig wurde, weil man ja nichts versäumen wollte).

An Deck mit Blick auf die MSC Armonia
An Deck mit Blick auf die MSC Armonia

Auf dem Schiff

Natürlich hatten wir dann mal ordentlich Hunger und haben uns in einem der drei Selbstbedienungsrestaurants was zu Essen geholt. War ok aber nicht wirklich umwerfend, da man irgendwie in einer Hallenbadatmosphäre sitzt. Man musste nur aufpassen da eigentlich alles gratis war bis auf eine Bar die aber zur allgemeinen Verwirrung im gleichen Bereich steht (Orangensaft €2,49.- inkl. 15% Servicegebühr).

Dann hieß es warten, warten, warten, … die Abfahrt aus dem Hafen war für 18:00 Uhr angesetzt. Wenn wir noch länger hätten warten müssen wäre ich dort schon ganz schön braun geworden. Die Temperatur an Deck ist gar nicht zu unterschätzen. Wenn der Wind geht ist es ganz schön kühl.

Die Ausfahrt aus Venedig war einfach nur imposant. Gleichzeitig mit uns ist auch die MSC Armonia aus dem Hafen ausgelaufen.

San Marco - Markusplatz
San Marco - Markusplatz

Abfahrt von Venedig

Das Panorama in Venedig, wenn man durch den Kanal Richtung Markusplatz und dann weiter aufs offene Meer fährt, ist einfach unbeschreiblich.

Während der Ausfahrt aus Venedig wurden einige Lautsprecherdurchsagen über die Geschichte der Stadt gemacht. Da haben wir das erste Mal gemerkt, dass auf deutsche Durchsagen nicht wirklich all zu großen Wert gelegt wird.

Am meisten wurde unseren italienischen Nachbarn erzählt obwohl die doch über ihr eigenes Land am besten Bescheid wissen müssten.

An Deck - Abendstimmung
An Deck - Abendstimmung
Theater
Theater

Der erste Abend an Board der Costa Serena

Nachdem Venedig dann außer Sichtweite war machten wir uns auf zum Abendessen. Da wir die Ersten an unserem Tisch waren hatten wir das Glück und bekamen die beiden Fensterplätze zugeteilt, was uns natürlich überhaupt nicht störte, da diese dann natürlich für den Rest der Reise unsere waren.

Wir bekamen dann zwei ganz nette österreichische Paare an den Tisch gesetzt, einmal aus Oberösterreich und einmal aus der Steiermark (wie wir).

Man kann sich das gar nicht vorstellen, aber es sind bei jedem Tisch zwei Kellner zugeteilt. Unser Oberkellner (Barrel oder David kommt von den Philippinen) verstand anscheinend mehrere Sprachen. Auf den Nebentischen saßen Italiener und wieder nebenan Franzosen.

Das Essen war wirklich lecker. Man konnte aus insgesamt sieben Gängen frei wählen, wobei jeder Gang für sich auch noch mal 4 Wahlmöglichkeiten bot. Das einzige das wir gleich am ersten Abend bemerkten war, dass nicht immer alle Gänge wirklich heiß serviert wurden (meistens die Suppe). Aber man blickt über das hinweg, wenn man bedenkt das auf diesem Schiff in Summe 3780 Passagiere bekocht werden.

Wir hatten uns über unser Reisebüro ein Mineralwasserpaket zugebucht (13l Mineral – Abreißkärtchen die man hergeben musste). Was uns unser Reisebüro leider verschwiegen hat war, dass man sich ein Paket um €9,90.- p.P. und Tag nehmen hätte können, bei dem man dann beim Mittag- und Abendessen alle Tischgetränke glasweise dabeigehabt hätte. Das hätte sich wirklich gerechnet, da man für zwei Gläser Wein gleich mal €10,35.- (inkl. 15% Service) bezahlen musste. Doch leider war dieses Paket nur im Reisebüro buchbar.

Nach dem Essen haben wir denn auf Deck noch ein wenig die Abendstimmung auf See genossen.

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