Tansania Safari
Nachdem wir wieder im Rosehome angekommen waren, war erst mal Feiern angesagt. Daudi, zwei weitere Helfer aus seiner Mannschaft und wir fünf tranken erst mal unser hoch verdientes Kilimanjaro – Bier.
Ein paar Späße, noch ein paar Fotos und weitere Bierchen ließen uns die Zeit bis zum Abendessen nicht lang werden
Heute kommt Petra. Eigentlich hätte ich sie gerne vom Flughafen abgeholt, aber das ließ sich zeitlich leider nicht einrichten, weil Alexander schon sehr früh zum Flugplatz losfuhr, da er noch eine andere Reisegruppe zurückfahren musste.
Nach dem Abendessen kam Petra dann endlich an. Ihr Flug ging pünktlich, alles war Bestens und ein paar Minuten bevor sie eigentlich hätte Landen sollen, war sie dann auch schon da.
Morgen beginnt unsere Safari. Kann die nächste Woche ähnlich Eindrucksvoll werden wie die Vergangene, oder wird sie sie gar noch übertreffen? Eigentlich kaum möglich, aber lassen wir uns überraschen.
Gisela, Georg, Petra und ich sind in Sachen Safari keine Neulinge mehr, haben wir doch vor zwei Jahren bereits Namibia unsicher gemacht und dort schon Beeindruckendes erlebt.
Wir gingen dann auch bald zu Bett. Für Petra war es die erste Nacht im Rosehome, sie hatte einen langen Tag hinter sich und wir mussten unser Gepäck für die Safari noch mal umpacken.
Wie anfangs im Teil eins bereits erwähnt, erschien mir das Zimmer, es war das Gleiche wie vor dem Kiliaufstieg, auf einmal größer und schöner als noch vor einer Woche. Mit wenig Platz auszukommen haben wir ja am Berg ausreichend gelernt. Selbst das Badezimmer machte jetzt einen guten Eindruck auf mich. – So kann sich so manches ändern, je nach Blickwinkel aus dem man eine Sache betrachtet ☺
Das im Rosehome mittlerweile gewohnt erstklassige Frühstück ließ den neuen Tag dann gut beginnen. Wie nicht anders zu erwarten, war das Wetter sonnig und warm und wir freuten uns auf das, was uns erwartete.
Wir lernten Fred, unseren Safariguide, kennen. Fred war gleichzeitig unser Fahrer. Mit dabei Sudi, unser Koch. Beide verstauten unser Gepäck auf dem Geländewagen, in dem wir alle problemlos Platz fanden und schon konnte es losgehen.
Es ging erst in Richtung Arusha, die viertgrößte Stadt Tansanias. Arusha liegt am Fuße des Berges Mount Meru, der mit 4562 Metern Höhe der zweithöchste Berg Tansanias ist.
Interessant wie die Menschen entlang des Weges und in Arusha ihr Leben gestalten. Alles wirkt recht einfach und gerade außerhalb der Städte auch ärmlich und schmutzig. Trotzdem fällt mir, genau wie in anderen ärmeren Ländern, immer wieder auf, dass die Menschen und vor allem die Kinder nicht unglücklich erscheinen. Diese Leute haben ihr Leben eingerichtet, sie sind recht bescheiden und kennen keinen großen Luxus. Dadurch sind auch kaum Begehrlichkeiten bei ihnen geweckt worden. Irgendwie machen diese Menschen auf mich, trotz allem, einen zufriedenen Eindruck.
Unser erstes Ziel war der Lake Manyara Nationalpark. Ein Park, der durch den gossen See und die zahlreichen Flamingos bekannt geworden ist. Wir waren sehr gespannt.
Zunächst war nicht viel zu sehen, ein paar Affen, die zu diesem frühen Zeitpunkt unserer Safari schon recht interessant waren, denn zunächst waren in erster Linie nur Gestrüpp und Bäume zu sehen. Dann kamen wir zu einer größeren Freifläche. Was waren das für Kräne die da hinten so regelmäßig aus der Steppe schauten? Wurde da gebaut? ☺
Nein, natürlich haben wir sie gleich erkannt, da waren mehrere sitzende Giraffen, die da lustig angeordnet ruhig saßen und tatsächlich, auch aufgrund ihrer dunklen, fast schwarz erscheinenden Farbe, an Baukräne erinnerten.
Sofort wurden wir in unserem Auto unruhiger. Die ersten wirklich afrikanischen Tiere und dann direkt so Große. Sofort zog ich Vergleiche zu unserer Namibiasafari vor zwei Jahren, haben wir doch dort, im Etosha Nationalpark, erst am dritten Tag Giraffen zu sehen bekommen.
Nachdem wir unsere Fotos im Kasten hatten ging es dann weiter. Wenn uns andere Fahrzeuge entgegen kamen, hielt Fred kurz an, um sich mit den anderen Fahrern auszutauschen. „Was gibt es wo zu sehen“, war wohl das vorherrschende Thema dieser Gespräche. Auf einmal, wurde Fred nach einem Gespräch mit einem Kollegen plötzlich nervös und ging mit dem Auto ab wie ein Zäpfchen. Sehr schnell jagten wir durch den Park und kamen dann plötzlich zu einer Stelle wo bereits mehrere Geländewagen standen und die Leute durch die hochgeklappten Dächer der Safarifahrzeuge fotografierten.
Was erwartet uns hier? Was ist da? Noch war nichts zu erkennen, da das Objekt unserer Begierde auf der von uns abgewandten Seite des vor uns stehenden Baumes war.
Langsam fuhren wir ein Stück vor und ein auf einem dicken Ast liegender Leopard wurde sichtbar. Man klasse, hatten wir in Namibia doch nicht ein einziges Raubtier zu sehen bekommen und hier faulenzt das am schwersten zu sehende Mitglied der Big Five nur wenige Meter vor uns auf dem Baum.
Ich denke ich habe mindestens 20-mal auf den Auslöser gedrückt. Immer wieder musste ich dieses Tier mit unterschiedlicher Brennweite auf meinen Digitalchip bannen.
Der Tag hat sich schon gelohnt, was sollte jetzt noch kommen, zumal wir vorher schon Elefanten zu sehen bekamen und ein besonders schönes Exemplar dieser Dickhäuter fast hautnah an unser Auto kam.
Aber noch hatte der Lake Manyara Park einiges mit uns vor. Etwas weiter der nächste Höhepunkt. Ein in einem Baum schlafender Löwe, der sich allerdings nicht zu uns hin wenden wollte, so dass wir ihn lediglich von hinten fotografieren konnten.
Die letzte Wegstrecke unseres Tages ging dann am Lake Manyara vorbei. Ein großer See, der einen Grossteil des Parks einnimmt. Der in der Sonne liegende See war dann der letzte Höhepunkt an diesem Tag. Die Flamingos stehen wie ein endloses rosa Band am Ufer des Sees. Mit den Tieren davor bildeten sie eine wunderschöne Kulisse. Büffel und Giraffen im Vordergrund und das rosa Band dahinter ergaben noch mal eine Menge schöner Motive, die wir dankend auf unseren Fotospeicher brannten.
Die Nacht verbrachten wir dann, statt wie geplant im Zelt, in einem Rundhüttendorf am Anfang des Parks. Es wurde für die Nacht starker Regen erwartet, so dass die Hüttenübernachtung vermutlich die bessere Lösung war.
Nächster Tag
Am nächsten Tag zeigte sich das Wetter noch von seiner besten Seite, es hatte nicht geregnet, obwohl sich der Himmel in den Abendstunden schon etwas zugezogen hatte. Aber jetzt schien wieder die Sonne.
Heute geht es in die Serengeti. Bis dahin wartet eine längere Anfahrt auf uns, die aber bei weitem nicht langweilig war. Zunächst fuhren wir durch das Gebiet der Massai. Diese bunt gekleideten Menschen, sind in erster Linie Viehzüchter, zahlreiche Rinderherden zeugten davon. Die Massai, die uns in ihrer traditionellen Kleidung und mit ihrer Art zu Leben so fremd vorkommen, sind eher scheu und wollen nicht unbedingt ungefragt und ohne dafür bezahlt zu werden fotografiert werden. Trotzdem haben wir unbemerkt und aus dem fahrenden Auto heraus unsere Bilder von diesen Menschen und ihren Lehmhütten gemacht.
Der Weg führt uns durch das Ngorongoro – Gebiet, in der auch der berühmte Ngorongoro – Krater liegt.
Erste Herden von Gnus wurden sichtbar. Zwar noch nicht die Mengen der großen Wanderung, die jährlich mit mehreren hunderttausend Tieren in den Nationalparks Tansanias und Kenias stattfinden soll, aber immerhin die ersten Formationen, die man getrost Herden nennen konnte, durften wir sehen.
An einem Aussichtspunkt konnten wir dann einen ersten Blick in den Ngorongoro – Krater werfen.
Ein riesiger Krater mit ca. zwanzig Kilometern Durchmesser lag da vor uns. Da wir in zwei Tagen wiederkommen und im Krater auf Safari gehen werden, kam erste Vorfreude auf.
Aber weiter geht’s zu unserem heutigen Ziel, die Serengeti. Ich nehme es mal vorweg, trotz dem ein oder anderem Highlight, war die Serengeti eher eine Enttäuschung. Klar wir haben noch mal Löwen zu Gesicht bekommen, auch andere Tiere, wie die mittlerweile gut bekannten Giraffen begleiteten uns immer wieder, aber die von uns erwarteten Tiermassen, allem voran die riesigen Zebra und Gnuherden blieben aus. Wie man uns hinterher erklärte, hat sich aufgrund der ungewöhnlich großen Niederschläge im Dezember des letzten Jahres, die Migration verschoben und unser sorgfältig ausgesuchter Reistermin entwickelte sich diesbezüglich zu einem Schuss in den Ofen.
Aber ein absolutes Highlight hatte die Serengeti dann doch noch für uns parat. Saß da, wenige Meter von uns entfernt, ein Gepardenweibchen im Steppengraß und versuchte eine frisch geschlagene Antilope in Sicherheit vor anderen Raubtieren zu bringen. In der Nähe warteten schon Hyänen und Geier, um ihr die Beute abspenstig zu machen. Plötzlich kamen dann aus dem hohen Gras auch noch drei Gepardenjunge und liefen zu ihrer Mutter. Die Beute brachte sicher genug Fleisch für alle.
Die Raubtiere ließen sich mit dem Beginn ihrer Malzeit noch viel Zeit, keine Ahnung, woran es lag – hatten die Leoparden keinen Hunger? Fühlten sie sich durch uns gestört? Wir wurden langsam ungeduldig und es machte keinen Sinn länger zu warten.
Das Wetter war auch nicht mehr so gut, immer wieder kamen Regentropfen herunter, die sich in der folgenden Nacht zu einem richtig starken Regen verwandelten. Wir übernachteten zwei Nächte in der Serengeti Sopa Lodge, eine sehr schöne, groß angelegte Lodge mit allem was ein großer Hotelbetrieb normalerweise zu bieten hat. Schöne, große und geräumige Zimmer ließen uns gut schlafen. Es war richtig schön, mal wieder so etwas wie Luxus zu verspüren.
Auch der zweite Serengeti-Tag war nicht sehr ergiebig, hier und da ein paar Tiere, noch mal einen Löwen oben auf einem Felsen. Aber auch der Knabe wollte sich einfach nicht zu uns rumdrehen und zu guter letzt begrüßte uns unsere Gepardenfamilie ein weiteres mal.
Ngorongoro – Krater
Tags darauf fuhren wir dann zum Ngorongoro – Krater auf den wir jetzt natürlich große Hoffnungen setzten. Von den Big Five fehlte uns nur noch das Nashorn. Löwe, Elefant, Leopard und Büffel haben wir ja schon gesehen. Na mal abwarten, laut Fred sollten genau 14 Nashörner im Ngorongoro – Krater leben und weil die da nicht weg können, werden wir da auch welche zu sehen bekommen.
Abends kamen wir dann dort an. Auf dem Programm stand unsere erste Zeltnacht. Uns erwartete eine große Wiese, auf der bereits einige Zelte aufgebaut waren. Unsere Zelte wurden schnell dazu gestellt und wir hatten Zeit, die Marabus zu beobachten, die sich wie Haustiere auf diesem Platz niedergelassen hatten. Die umliegenden Gemeinschaftsgebäude, wie Speisesaal und Toilettenräume, machten einen ungemütlichen und verwahrlosten Eindruck. Schon der Umstand zelten zu müssen, gefiel den meisten unserer Gruppe nicht, obwohl wir uns Zuhause gemeinschaftlich dafür entschieden hatten. Aber nach dem Komfort der letzten beiden Nächte, war der Unterschied schon krass.
Nun ja, wir haben es überlebt auch wenn einige nicht gut geschlafen haben und es im Zelt aufgrund des Dauerregens in der Nacht feucht wurde.
Jetzt, nach dem Frühstück ging es ab in den Krater. Landschaftlich ist der Ngorongoro – Krater ein Traum. Im Innern befanden sich in erster Linie eine Savannenlandschaft und ein größerer See.
Allein die Fahrt in den Krater hinein und wieder raus war schon ein Erlebnis. Über enge Serpentinen mussten gut 500 Höhenmeter mit dem Wagen gemeistert werden. Die Beschaffenheit der Wege war aufgrund des Dauerregens der vergangenen Nacht denkbar schlecht. Immer wieder drohte das Auto im Schlamm stecken zu bleiben. Das Schlingern und Rutschen unseres Fahrzeuges hat in unserer Gruppe sehr unterschiedlichen Anklang gefunden. Da, wo die einen hier und da schon mal ein bisschen Angst bekamen, hatten andere ihren Spaß. Ist wie auf einem Rummelplatz, die Einen können von den schnellen Karussells nicht genug bekommen und die Anderen meiden diese wie der Teufel das Weihwasser.
Aber hier bekamen wir, neben anderen Tieren, auch noch unsere Nashörner zu sehen. Zwar ziemlich weit weg, aber mit ordentlichem Zoom an der Kamera und den Ferngläsern wurde es dann trotzdem zu einer tollen Sache.
Unser nächstes Ziel war der Lake Easy, ein See, der wenn keine ausreichende Zeit vorhanden ist, nicht unbedingt zu den normalen Safarizielen gehört. Da wir aber eine Safari über 7 Tage gebucht haben, lag der Lake Easy auf unserer Strecke. Entsprechend alleine, ohne andere Touristen, konnten wir diese Attraktion genießen.
Klasse Sache, zwar ging der Weg dahin über eine katastrophale Straße, die bei uns ein ähnlich, unterschiedliches Echo hervorrief, wie die Schlammschlacht im Ngorongoro – Krater, aber der See war schön gelegen und die Tendet – Lodge, in der wir übernachteten, war das Highlight aller Unterkünfte während der Safari. Tendet – Lodgen sind eigentlich Zelte, aber in so großem Ausmaß, das darin große, bequeme Doppelbetten enthalten sind. Feste Fußböden, weitere Möbel und selbst ein komplettes Badezimmer in guter Qualität gehört dazu. Die ganze Ausstattung ließ keinerlei Wünsche offen.
Hier wurden wir auch sehr gut verpflegt und wir freuten uns schon auf den nächsten Tag, an dem wir, laut Plan, mit den Hazabeh – Buschmännern auf Jagd gehen werden.
Das mit den Buschmännern war ein besonderes Erlebnis. Die leben tatsächlich noch so einfach und ursprünglich wie man es eigentlich nur noch aus Dokumentationen oder Tarzanfilmen her kennt.
Die gemeinsame Jagd nach Kleingetier und die anschließende Mahlzeit am offenen Feuer, war dann ein bizarres in unseren Augen nur schwer verdauliches Schauspiel.
Etwas angewidert schauten wir zu, wie nach dem Feuermachen (so wie Naturvölker Feuer machen, ohne Feuerzeug, Streichhölzer, oder anderer industrieller Hilfsmittel) die gefangenen Tierchen teilweise bei noch lebendigem Leibe zerpflückt und über dem offenen Feuer gebraten wurden. Probieren wollte keiner von uns.
Unsere Weiterfahrt hatte dann noch ein ganz besonderes Bonbon für uns. Es fing auf einmal stark an zu regnen. Der lehmige Fahrweg verwandelte sich in kürzester Zeit in eine einzige Schlammspur. Jetzt zeigte Fred seine fahrerischen Fähigkeiten mehr als deutlich. Immer wieder steckten Fahrzeuge in den Schlammmassen fest. Da, wo für so manchem nichts mehr ging, fuhr Fred locker durch und zeigte was in ihm steckte. Auch diese Fahrt wurde in unserem Team
vollkommen unterschiedlich bewertet. Was die einen als tolles Abenteuer empfanden, ließ bei anderen den Angstschweiß auf der Stirn entstehen.
Als es dann auch für uns hieß „nichts geht mehr“ und wir in einem großen Schlammloch feststeckten, löste das bei einigen von uns grenzenloses Entsetzen aus, wogegen die Anderen immer noch ihren Spaß hatten. So unterschiedlich sind die Empfindungen verschiedener Personen, selbst innerhalb einer so kleinen eingeschworenen Gemeinschaft wie wir sie sind.
Aber letztendlich kam Fred dann unter Mithilfe anderer Helfer doch da raus und es konnte weitergehen. Mehr als ein paar verschlammte Schuhe und Hosen sind ja nicht passiert.
Die letzte Station unserer Safari
Die letzte Station unserer Safari war der Tarangire Nationalpark, auch als Park der Elefanten bekannt. Hier soll man auf ganze Elefantenherden treffen. Wir waren sehr gespannt.
Vorher hieß es aber noch mal Zelten. Nach der ersten misslungenen Zeltnacht stand die zweite an. Wieder nur eine einfache Wiese, nur das jetzt die Gemeinschaftsräume wie Küche und Essensraum nicht so katastrophal waren, - weil sie gar nicht vorhanden waren. Ein eher ungepflegtes Toilettenhäuschen war die gesamte Ausstattung dieses Zeltplatzes.
Na gut, es war ja die letzte Nacht auf unserer Safari, morgen schlafen wir wieder im Rosehome und dann geht es nach Sansibar. – Ja Sansibar – allein schon der Name – der verspricht Urlaub von Feinsten - Sonne, Strand, Meer - aber dazu später. ☺
Die Pirschfahrt im Tarangire Nationalpark hielt dann auch in etwa was laut Reiseführer versprochen wurde. Zuerst zeigten sich nicht viele Tiere, dafür ist der Park landschaftlich aber sehr schön. Aber dann sahen wir sie doch, - Elefantenherden - teilweise mit bis zu 15 Tieren in einem Verbund. Zwar standen sie in der glühenden Hitze faul im Schatten der Bäume und zogen nicht, wie ich es mir gewünscht hätte, in der Gegend rum, aber ich war trotzdem einigermaßen zufrieden damit.
Um jetzt zum Schluss noch mal den Vergleich zu Namibia zu ziehen, komme ich letztendlich zu der Erkenntnis, dass beide afrikanischen Länder eigentlich nicht zu vergleichen sind. Zu unterschiedlich war das von uns Erlebte in den jeweiligen Ländern. Wenn man jetzt lediglich die Safari betrachtet, haben wir hier in Tansania deutlich mehr unterschiedliche Tiere sehen können. Vor allem die Rautiere, die wir im Etosha in Namibia nicht gesehen haben, machten den größten Unterschied. Allerdings machten die abendlichen Tierbeobachtungen an den zu den Lodgen zugehörigen, beleuchteten Wasserlöchern im Etosha- Park immer sehr viel Spaß. Die fehlten mir hier etwas. Auch die riesige Etosha – Salzpfanne hatte etwas Besonderes an sich.
Alles in allem war unsere Safari, trotz der einfachen Zeltplätze und trotz des zwischenzeitlich schlechten Wetters, für mich eine gelungene Sache. Viele tolle Momente hatten wir gehabt, beim Schreiben dieser Zeilen erlebe ich sie quasi noch ein mal und ich denke das solche Erlebnisse lange in mir nachklingen werden.
-> Mit freundlicher Genehmigung von Bernd Gresens






















