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Hafengegend in Bari
Hafengegend in Bari

Erster Halt: Bari - Italien

Heute hatten wir das erste Mal das Vergnügen ein leckeres Frühstücksbuffet zu genießen. Es gibt auf diesem Schiff einfach alles. Von süß bis pikant hin zu gesundem Joghurt und Obst.

Am Morgen herrschte leider keine freie Platzwahl, da immer versucht wurde die Leute nach Nationalitäten zusammenzusetzen. Man konnte das nur umgehen indem man seinen Teller nicht aus der Hand gab und schnell genug einen eigenen Platz suchte.

Am ersten Tag der Reise stand Bari auf dem Plan. Wir hatten keine Tour gebucht und sind somit auf eigene Faust losgezogen.

Wenn man von Bord will kommt es immer drauf an ob man eine Tour hat oder nicht. Die Leute mit Tour werden zuerst von Bord gelassen, und dann erst der Rest. Man muss immer eine Kopie des Reisepasses bei sich tragen, weil man ohne diesen nicht wieder an Bord kommt. Beim Auschecken läuft alles recht ruhig ab. Man muss nur seine Bordkarte in ein Lesegerät stecken und schon kann es losgehen.

Castello Svevo - Stauferschloss
Castello Svevo - Stauferschloss
Innenhof des Schlosses
Innenhof des Schlosses
Strassen und Gassen
Strassen und Gassen

Bari Impressionen

Der erste Eindruck von Bari hat uns nicht wirklich umgeworfen. Der Hafen ist eher trist und heruntergekommen.

Dieser Eindruck setzt sich leider durch die ganze Stadt weiter. Dort ist es sogar so dass mitten auf dem Gehsteig zwei Zapfsäulen einer Tankstelle stehen. Der Fahrstil der Italiener lässt auch mächtig zu wünschen übrig.

Wir haben am Vorabend einen Stadtplan am Zimmer gehabt. Darauf war eine alte Wehrburg (Castello Svevo – frei übersetzt – das Stauferschloss) vermerkt. Da wir nicht wussten was wir uns sonst anschauen könnten, haben wir uns auf die Suche nach eben dieser gemacht.

Man konnte die Besichtigung auf eigene Faust vornehmen, und das ganze um €2.- pro Person. Wir waren die ersten vor Ort. Unserem Bespiel sind dann zwar noch einige gefolgt, aber ich glaube wir waren die einzigen die von dieser Anlage begeistert waren.

Wir konnten wirklich ein paar interessante Sachen sehen. Von Ausgrabungen bis hin zu mittelalterlichen Kanonenkugeln und Sargplatten. Was aber wirklich schade ist, ist dass es dieser Burgverein alleine nicht schaffen wir diese Anlage zu erhalten. Es fängt schon an allen Ecken und Enden an zu zerfallen.

Unser Schatten - die MSC Armonia
Unser Schatten - die MSC Armonia

Zurück an Board

Wir hatten nur einen kurzen Aufenthalt in Bari (11 – 14 Uhr). Was aber nicht wirklich etwas ausgemacht hat, da das Wetter am Schluss kalt und ziemlich windig wurde.

Beim Auslaufen aus dem Hafen haben wir dann wieder die MSC Armonia getroffen.

Am Nachmittag hatten wir dann eine obligatorische Rettungsübung. Man hat im Zimmer auf die Durchsage gewartet. Als die dann endlich kam (Deutsch am Schluss und ziemlich knapp) – rein in die roten Westen und rauf aufs Deck 4.

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